Arbeitsweise

 

Der Mensch als eine einzigartige Ganzheit

Meiner Arbeitsweise liegt ein ganzheitliches Menschenbild zugrunde.
Dazu gehört für mich eine Haltung der Wertschätzung Ihrem bisherigen Lebensweg gegenüber.

Die schmerzhaften seelischen Symptome betrachte ich als Lösungsversuche der Seele. Sie sucht darin einen Umgang mit dem Schweren, Unsagbaren und Konflikthaften.

Dieses Menschenbild hat mich zur Analytischen Psychologie nach C. G. Jung geführt. Ich orientiere meine Arbeitsweise nach deren Grundsätzen und Erkenntnissen.

 

Was erleben Sie in meiner Praxis?

Zunächst heiße ich Sie willkommen im geschützten Raum meiner Praxis und unserer Begegnung. Ich lade Sie ein, sich einzufinden und anzukommen. Es ist Zeit und Raum für Sie.

Vielleicht …

  • kommen Sie mit einem bestimmten Anliegen oder einer Erwartung?
  • spüren Sie den Druck, hier etwas leisten zu müssen?
  • haben Sie schon vorher überlegt, was Sie erzählen möchten?
  • fragen Sie sich, was ich wohl denken oder sagen werde?

Vielleicht kommen aber zunächst keine Worte, so sehr Sie auch nach ihnen ringen.
Stattdessen sind da Tränen, Stille, ein Gefühl der Leere oder Nervosität.

 

Das Besondere am therapeutischen Gespräch

Ein therapeutisches Gespräch ist anders als andere Gespräche.

Das Therapiegespräch schafft Raum für das,

  • was bereits da ist

  • was sich zeigen möchte

  • was geschehen ist

- und -

  • was sich entwickeln soll oder möchte.

Es geht um Worte, die wir miteinander teilen – aber nicht nur um Worte. Vor allem geht es um die Begegnung zwischen zwei Menschen, zwischen Ihnen und mir. Gemeinsam suchen wir nach Ausdruck und Bedeutung dessen, was Sie beschäftigt.

Unser Ausgangspunkt ist das geschützte Hier-und-Jetzt des therapeutischen Gesprächs und die Achtsamkeit dafür, wie Sie sich in unserer Begegnung erleben.

 

Ich gehe mit Ihnen auf die Suche

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen aufmerksam und bereit sein für das, was sich in Ihrem Erleben zeigt. Manchmal führt der Weg über Erinnerungen, manchmal über Gefühle, Träume, Bilder oder körperliches Erleben.

Was dabei entsteht, betrachten wir gemeinsam und entfalten ein Verständnis dafür. So können sich Ihnen neue Zusammenhänge zeigen und vielleicht auch eine andere Sicht auf das entwickeln, was Sie beschäftigt.

Es darf auch stiller werden

Manchmal ist unser Gespräch aktiver, lauter oder intensiver. Manchmal stiller, langsamer und zurückgezogener. Manchmal gibt es viel zu besprechen. Ein anderes Mal können kreative, nonverbale Zugänge helfen, etwas zu verstehen, was sich mit Worten noch nicht ausdrücken lässt.

Welche Form dabei passend ist, ergibt sich aus dem gemeinsamen therapeutischen Prozess. Dabei setze ich, gut auf Sie abgestimmt, folgende Methoden ein:

  • therapeutisches Sandspiel

  • therapeutisches Malen und Gestalten

  • körperliches Erleben und sein Ausdruck

  • aktive Imagination

  • Arbeit mit Träumen, inneren Bildern und Phantasien

 

Wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten, das auszudrücken, was sich sonst nur schwer ausdrücken lässt oder noch nicht zugänglich ist.

Vorstellungen von einem „Richtig“ oder „Falsch“ befragen wir nach deren Herkunft und Sinn.
Wir arbeiten daran, sie aufzuweichen und neue Möglichkeiten entstehen zu lassen.

Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“

Rumi

 

Was trägt, ist die therapeutische Beziehung

Die therapeutische Beziehung bildet die Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit. Sie entwickelt sich mit jeder Begegnung weiter.

Nach außen zeigt sie sich in regelmäßigen Sitzungen und einem verlässlichen Rahmen. Im Inneren wächst etwas Wesentliches für den therapeutischen Prozess: Halt, Vertrauen und Verbundenheit.

Es geht dabei immer um Sie: Ihre Entwicklung und Ihr Wachstum.

Ich begleite Sie dabei,

  • sich selbst besser zu verstehen,

  • sich selbst achtsamer anzunehmen und

  • Ihren eigenen stimmigen Weg zu gehen.

 

Erstgespräch

Das erste Gespräch bietet uns die Möglichkeit, einander kennenzulernen. Gemeinsam nähern wir uns dem, was Sie zu mir führt. Wir sprechen auch darüber, was Sie sich von einer Psychotherapie wünschen.

Vielleicht gibt es ein konkretes Anliegen. Vielleicht spüren Sie zunächst nur, dass etwas nicht mehr so weitergehen soll wie bisher. Vielleicht entsteht der Wunsch, etwas in Ihrem Leben zu verändern.

Für das Erstgespräch müssen Sie nichts vorbereiten. Sie müssen auch nicht wissen, wo Sie anfangen sollen. Das Gespräch darf sich entwickeln und seinen eigenen Weg finden.

Gleichzeitig bekommen Sie einen ersten Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise. Sie können in Ruhe spüren, ob Sie sich bei mir wohlfühlen. Sie können prüfen, ob Sie sich vorstellen können, mir im weiteren therapeutischen Prozess anzuvertrauen.

Am Ende des Erstgesprächs besprechen wir den äußeren Rahmen einer möglichen Zusammenarbeit. Dabei klären wir auch die Fragen, die für Sie noch offen sind.

 

Nehmen Sie sich Zeit für eine Entscheidung

Das Erstgespräch dauert 60 Minuten und kostet 90 Euro.

Der Beginn einer Psychotherapie ist ein wichtiger Schritt. Er erfordert Mut und Vertrauen. Deshalb ist es mir wichtig, dass Sie sich in Ruhe entscheiden können.

Nehmen Sie sich Zeit. Schlafen Sie darüber und spüren Sie hin, ob Sie die Zusammenarbeit aufnehmen möchten. Ich freue mich, wenn Sie sich innerhalb einer Woche bei mir melden und mir Ihre Entscheidung mitteilen.

 

 

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